| Vor zwei Wochen konnte bei der Auswärtsbegegnung in Ingelheim das TeamKWON gegen die Rhein-Main Pirates knapp mit 4:3 gewinnen. Bei der Heimbegegnung in Bonn blieb es lange Zeit spannend, insbesondere als der Vertreter der Gastmannschaft Amin Lamkadmi unerwartet den Lokalmatador aus Bad Godesberg Mohamed Azhamriue am Ende der Begegnung sogar knapp schlagen konnte. Damit stand das Duell der beiden jeweils Gruppenersten im Gesamtergebnis weiterhin unentschieden.
Pinar Budak (re.) sichert der Mannschaft den Titel
Jetzt musste das Los entscheiden, welche Gewichtsklasse um den ersehnten Sieg kämpfen durfte. Fortuna war beiden Mannschaften gut gesonnen und das Los fiel auf die Damen – 63 kg. Diese Klasse konnte glücklicherweise durch beide Mannschaften besetzt werden. In einem packenden und fairen Entscheidungskampf entschied einmal mehr die resolut fightende Pinar Budak das Gesamtmatch und sicherte so den ersten Bundesliga-Titel für das TeamKWON. © 2005, Fotos und Bericht von Ewgeniy Oganian und Dr. Thomas Fabula
Der Bonner Finalkampf der Bundesliga wird im Fernsehen übertragen: am Donnerstag, den 01.12.2005 in der ersten Sportsendung des „NRW-TV“ (RTL Shop) in der Zeit von 17 – 18 Uhr.
Trotz widriger Wetterverhältnisse hatten am ersten Advent etwa 300 Zuschauern und zahlreich erschienene Ehrengäste den Weg in die Sporthalle des Pennenfeld Stadions in Bonn-Bad Godesberg gefunden. Der Abend sollte von äußerst spannenden Kämpfen geprägt sein, die durch eine actiongeladene Taekwondo-Show des Nextgenteams aus Hamburg untermalt wurde.
Das Nextgenteam in voller Action: Juki und Julam Do. aus Hamburg
Unter der Leitung des Kampfrichterobmanns Pedersen-Kanieser wurde ein hoch qualifiziertes Kampfrichterteam eingeladen und sorgte für eine absolute faire Kampfleitung und eine beispielhaft objektive Punktevergabe. Der Sportdirektor Udo Wilke hatte zuvor in einer Sitzung des Bundesliga-Ausschusses nochmals auf die Wichtigkeit der Professionalität sowohl in der Austragung der Wettkämpfe als auch der Bewertung durch die Kampfleiter hingewiesen. Mit Abschluss dieses Finalkampfs konnten sich alle Anwesenden von der in der letzten Saison stark angestiegenen Professionalität der Leistungen überzeugen. Damit gibt die Bundesliga als Basis für unsere jungen Leistungssportler eine starke Hoffnung auf die nächsten Europameisterschaften, die in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf im Mai 2006 ausgetragen werden.
Pinar Budak (li.) weicht gekonnt aus und punktet blitzschnell
Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse der einzelnen Kampfpaarungen:
Gewichtsklasse |
TeamKWON |
Ergebnis |
Rhein-Main Pirates |
Damen - 63 kg |
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5:0 |
Ricarda Heinz |
Damen – 55 kg |
– kampflos – |
0:1 |
Elpiniki Petridou |
Herren – 58 kg |
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1:0 |
– kampflos – |
Herren + 80 kg |
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4:10 |
Bashir Adam |
Herren – 80 kg |
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6:7
Sudden Death . |
Mohamad Adam |
Damen + 63 kg |
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9:3 |
Daniela Nägle |
Herren - 67 kg |
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8:9 |
Amin Lamkadmi |
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Endergebnis: |
3:4 |
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Entscheidungskampf |
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Damen - 63 kg |
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8:1 |
Ricarda Heinz |
Die Olympiateilnehmerin Laurence Rase konnte erneut ihre Kontrahentin Daniela Nägle in allen Phasen des Kampfes eindeutig kontrollieren und gewann verdient mit 9:3 Punkten.
Daniel Habecker konnte in seinem ersten Einsatz nicht überzeugen und musste sich Mohamad Adam deutlich mit 4:10 Punkten geschlagen geben.
Mohamad Adam konnte sich für die Niederlage gegen Aram Tsatourian in Ingelheim erfolgreich revanchieren. Nach taktischem Schlagabtausch und einem technisch auf Höchstniveau ausgetragenem Kampf sicherte sich Mohamad Adam in der Verlängerung durch „golden kick“ knapp aber verdient den Gewinn dieser Paarung.
Laurence Rase (li.) punktet zum Kopf und dominiert ihre Gegnerin Daniela Nägle In der zusätzlich erforderlichen Kampfpaarung sicherte sich das TeamKWON durch Pinar Budak vor heimischem Publikum den Titel und wurde in einem hochdramatischen Finale Deutscher Mannschaftsmeister.
TeamKWON: Deutscher Bundesliga Mannschaftsmeister 2004/2005! |