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Ingelheim – Einen super
spannenden Kampfabend erlebten
die zahlreich erschienenen
Zuschauer beim erstmals in
Ingelheim ausgetragenen
Taekwondo Bundesliga Heimkampf
der Rhein-Main Pirates in Sporthalle
des Sebastian Münster
Gymnasiums.
Quelle: DTL In fünf packenden
Auseinadersetzungen und mit zwei
kampflosen Siegen bezwang die
Kampfgemeinschaft Ingelheim / Wiesbaden, die Rhein-Main Pirates, den BSV Friedrichshafen mit 4:3
Siegen. Vor einem restlos begeisterten Publikum, unter ihnen auch der Ingelheimer
Oberbürgermeister Dr. Gerhard, viel die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Pirates erst in der
dritten und letzten Runde der abschließenden Begegnung.
 Wie im Vorfeld der Begegnung nicht anders zu erwarten,
zeigten die Akteure beider Mannschaften olympisches
Vollkontakt-Taekwondo auf höchstem Niveau. Nicht
verwunderlich, den die Betreuer beider Teams Waldemar
Helm für die Pirates und Markus Kohlöffel für die „Häfler“ sind
Bundestrainer der Deutschen Taekwondo Union und
zeichnen sich zusammen für die in den vergangenen Jahren
überaus erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Verbandes
verantwortlich.
Den Anfang machte der Ingelheimer Lokalmatador und Junioren WM Teilnehmer von 1998 Oliver
Ludwig. Ihm stand in der Klasse bis 80 kg mit Sascha Hofmann der Junioren WM Teilnehmer dieses
Jahres gegenüber. In allen drei Runden der Auseinandersetzung behielt der Ingelheimer die
Oberhand und gewann die Partie deutlich mit 12:4 Punkten. In der zweiten Begegnung des Abends
erwischte die Ingelheimerin Inna Beck für die Rhein-Main Pirates in der Damenklasse bis 63 kg einen
schlechten Tag und unterlag ihrer Kontrahentin Helene Weingart mit 11:21 Punkten. Auch in der
nächsten Begegnung hatte im Duell der derzeit
besten deutschen Herren bis 58 kg Konstantinos
Konstantinidis von den Rhein-Main Pirates in einem
spektakulären Kampf das nachsehen gegen
Reinhold Jourdan. Mit 14:18 Punkten verlor der
ehemalige Griechische Nationalkämpfer, der jetzt für
Deutschland startet, gegen den amtierenden
Junioren Europameister aus Friedrichshafen.
In der
Damenklasse bis 55 kg konnten die
Friedsrichshafener verletzungsbedingt keine Kämpferin stellen, so bekam Elpiniki Petridou den Sieg für die Pirates kampflos zugesprochen. Somit stand es nach vier Begegnungen ausgeglichen 2:2.
Nach einer halbstündigen Pause, in der das Publikum von den EM Teilnehmern in der Tanzaerobic,
der TG-Sportschule Ingelheim, unterhalten wurde, ging es nahtlos weiter im Programm.
 Zuerst konnte
auch Serdal Koccu im Herrenschwergewicht der Klasse +80 kg den kampflosen Sieg für die Rhein-
Main Pirates entgegen nehmen. Damit hätte die zweifache deutsche Juniorenmeisterin Daniela Nägle
in der Begegnung des Damengewichtsklasse +63 kg für die Pirates schon alles klar machen können.
Jedoch kam sie in einer spannenden Auseinandersetzung gegen die amtierende Junioren
Vizeweltmeisterin Monika Pikelj nicht über eine 9:12 Punkte Niederlage hinaus, was gleichzeitig auch
den Ausgleich für die „Häfler“ bedeutete.
Nun hing alles von der letzten Ansetzung des Abends, der
Herrenklasse bis 68 kg, ab. Hier standen sich der
ehemalige iranische Nationalkämpfer Tomik
Heiyrapetian für die Pirates und der amtierende
Junioren Vizeweltmeister Daniel Manz für die
Friedsrichshafener gegenüber. In dem
herausragendem Kampf des Abends zeigten Beide
Kontrahenten Taekwondo der Extraklasse. Über zwei
Runden blieb der Kampf bei 9:9 Punkten absolut
ausgeglichen, ehe in der dritten und entscheidenden
Runde der Wiesbadener Kämpfer doch noch einen deutlichen sieben Punkte Vorsprung zum 20:13
Endstand rausholte. Damit holten die Pirates auch den entscheidenden Punkt zum 4:3 Gesamtsieg.

Nach den Weihnachtsferien geht es für die Pirates
im Januar zum Auswärtskampf nach Stuttgart, ehe
es Mitte März den nächsten Heimkampf in
Ingelheim gegen den ATW 03 Westerwald zu
sehen gibt.
Festzuhalten bleibt, die Rhein-Main Pirates könne
in der Taekwondo Bundesliga oben mitmischen
und Ingelheim hat eine neue sportliche Attraktion,
die die Zuschauer zu begeistern vermag. 
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