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Tabelle Gruppe Nord
    Mannschaft Bg. Pt.
1 TeamKWON 10 17
2   Swisttal United 10 16
3   KG RR Westfalen 10 10
4   Sharks Hamburg 10 11
5   Team Sachsen 10 4
6   KG Blitz 10 2
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17.10.2004
 
Stimmen zur Begegnung Sharks Hamburg - TeamKWON
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Interview Hamburg 2004-10-17

Aziz Acharki:
Nervös war ich nicht - natürlich habe ich gehofft das wir noch klarer gewinnen werden, aber trotz des 4:3 bin ich sehr zufrieden, da wir viele starke Leute wegen Verletzungen zu Hause haben lassen müssen. Das recht junge Team, das wir mitgenommen haben, hat sich tapfer geschlagen und die Kämpfer/innen haben souverän ihre Kämpfe gewonnen, haben ihr Bestes gegeben. Vielleicht bei einem oder anderem Kampf hätten wir besser ausschauen können. Bei der nächsten Begegnung können wir dann noch besser sein und ich hoffe dass wir ins Finale kommen und die Meisterschaft für uns entscheiden. Die wichtigste Begegnung wird für mich dann der Kampf gegen den Nachbarn aus Swisttal sein.

Nouh Elkasmi:
Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Mich freut es sehr, dass mein Trainer auch mit meiner Leistung zufrieden ist. Der Kampf war hart, aber ich konnte es gut gestalten. Ich muss mehr an meiner Kondition arbeiten, denn in der dritten Runde war ich schon ziemlich platt – es hätte ansonsten noch besser sein können.
Die Halle war gut besetzt aber die Zuschauer haben nicht so richtig mitgefiebert, was mich ein bißchen gewundert hat, denn die Halle war ziemlich voll besetzt. Bei der letzen Begegnung fand ich die Unterstützung der Zuschauer besser (Heimbegegnung in Bonn gegen KG Blitz).

Helena Fromm:
Die Begegnung hat mir Spaß gemacht, es war schon ganz gut. Mit mir bin ich nicht zufrieden, denn ich habe heute verloren, obwohl ich mir vorgenommen habe gegen Leslie zu gewinnen, aber es hat leider nicht so geklappt. Ich habe meine Gegnerin bei der Militärweltmeisterschaft kämpfen sehen und habe gedacht "gegen die gewinnst du". Ich war auch sehr motiviert gegen sie zu gewinnen, aber es war dann heute alles irgendwie anders und hat nicht so geklappt wie ich es mir vorgestellt habe. Sie hatte natürlich mehr Erfahrung, denn ich bin erst gerade zu den Senioren hochgegangen, aber ich dachte ich gewinne gegen sie. Ich hätte mehr nachsetzen müssen, die größere Reichweite ausnutzen und mehr auf Kopftreffer gehen sollen. Die Atmosphäre in der Halle war gut.

Halima Elkasmi:
Ich bin mit mir eigentlich nicht zufrieden, denn ich habe meine Füße kaum hochgekriegt, ich habe viele Fehler von meiner Kontrahentin nicht ausgenutzt. Ich habe schon Mal vor kurzem gegen sie gekämpft und damals habe ich ihr keine Chance gelassen. Ich habe ihr zu viele Möglichkeiten zu Treffern gegeben: bin stehen geblieben, bin nicht ausgewichen und habe nicht direkt gekontert.
Ich hoffe dass die Bundesliga sich etabliert und Taekwondo auch im Fernsehen übertragen wird. Ich hoffe natürlich, dass wir Deutscher Meister werden.

Mohamed Azhamriue:
Mein Kampf war heute nicht so, wie ich es mir vorgenommen habe, aber man kann nichts machen. Es kamen mehrere Sachen zusammen: Verletzung, Ramadan. Ich bin während des Kampfes umgeknickt. Der Gegner war gut, aber den kann man, muss man packen. Ich denke, in erster Linie, war mein Kopf nicht frei. Nächstes Mal wird es besser.

Aram Tsatourian:
Ich bin zufrieden - zweiter Kampf, zweites Mal gewonnen. Wir haben eine gute Mannschaft und wir versuchen das Beste daraus zu holen, damit wir Meister werden.
Auf die Frage zum Kampfstil...
Also, wie soll ich es sagen. Einen besonderen Kampfstil habe ich nicht. Ich versuche in der ersten Runde meinen Gegner zu studieren und dann passe ich mich an oder versuche dem Gegner meiner Art aufzudrängen, so dass der Kampf verläuft wie ich es möchte. Ich finde, dass es mir heute gelungen ist.
Mehr Spaß machen mir die Bundesligakämpfe als normale Turniere, weil man sich immer auf einen Kampf konzentriert, man versucht in dem Kampf alles zu geben. Von den Zuschauern, von dem ganzen Flair her, ist es eigentlich ganz angenehm. Ist auch nicht so anstrengend wie bei einem großen Internationalen Turnier.

Hacik Bozukyan:
Ich bin mit der Mannschaft zufrieden. Wir haben auch mit den Ersatzleuten gewonnen und zwar gegen einen der Hauptkonkurrenten auf dem Weg ins Finale. Der Sieg hätte vielleicht deutlicher ausfallen können, aber wir sind zufrieden. Die Sharks waren tolle und freundliche Gastgeber – vergangenes Jahr war es auch so. Die wichtigste Begegnung wird aber wahrscheinlich gegen das Team aus Swisttal sein. In diesem Jahr gibt es für uns nur ein Ziel – Deutscher Meister.

 
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